methode


Methode

 

 

 

Mittlerweile gibt es nicht nur das übliche "Anschweißen", sondern auch in Deutschland sehr viele neue Methoden!
Um einen Überblick über die ganzen Methoden zu bekommen, habe ich sie kurz zusammengefaßt.


Hier einige Beispiele:

 

Keratin - Anschweißmethode:

An den anzubringenden Haarsträhnen befinden sich oben flache Keratinplättchen. Diese sind absolut unschädlich fürs eigene Haar, weil Keratin bereits ein Bestandteil davon ist.
Hierzu werden die eigenen Haare Strähne für Strähne abgeteilt ( Verhältnis 1:1 ). Die Strähnen werden dann mit einem Wärmeconnector ( oder auch Wärmezange genannt ) angebracht. So kann man für jede Kundin die passende Wärme einstellen, damit das Eigenhaar nicht verbrennt! Es ist bei richtiger Anwendung nicht Haarschädigend!
Die Strähnen wachsen dann ganz normal mit runter ( 1-1 1/2 cm pro Monat ) und sollten nach 3 - 5 Monaten entfernt werden. Alle 4-6 Wochen ist jedoch ein Reinigungsschnitt nötig, damit die abgestorbenen eigenen Haare ( 80-100 Haare pro Tag ) nicht den Ansatz verfilzen.
Um die Haare eventuell wieder benutzen zu können, mössen diese neu gebondet werden.
Hierzu sollten möglichst Chlor- u. Salzwasser, Solarium, Sauna und Sonne gemieden werden, sonst könnte das Keratin schmilzen und somit mehr Strähnenverlust sowie Gefahr auf Verfilzung.

Microringmethode:

Eine absolut schonende Kaltmethode. Hierzu werden kleine Metallringe ( innen Gewinde aus Metall, außen in der Haarfarbe ) angebracht und mit einer Zange befestigt. Absolut Haarschonend, hier kann nichts mit dem Eigenhaar passieren. Leider garantiert diese Methode nicht in jedem Haar halt. Hier ist es auch normal, dass gelegentlich Strähnen herausfallen, die man sich dann aber schnell selbst wieder reinsetzen kann. Auch in dünnem Haar fallen sie nicht sonderlich durch ihre kleine Größe auf. Etwas anstrengend bei einer vollen Verlängerung, aber sehr schön für Haarverdichtung oder Effektsträhnen. Bei dieser Methode können/sollten die Strähnen alle 8 Wochen hochgesetzt werden.

Eurolocksmethode:

Dies ist mein Favorit!!! DA ich diese Methode selbst trage, stehe ich gerne als Anschauungsobjekt zur Verfügung!
Ist im Prinzip die gleiche Methode wie die Microringe, aber: Die Verbindungsstellen sind extrem flach ( noch flacher als bei jeder anderen Methode ), dadurch sehr angenehm zu tragen und nicht so schnell sichtbar.
Ferner halten die Eurolocks einfach super fest im Haar, somit im Gegensatz zur Microringmethode, viel weniger Strähnenverlust. Meine Kunden bevorzugen alle diese Methode und sind sehr zufrieden damit. Das Eigenhaar wird nicht beschädigt, die Eurolocks werden einfach hochgesetzt. Entweder lässt man sie über Monate drin ( bitte bedenken, dass diese auch herunterwachsen, daher sollten sie nicht länger als 4-5 Monate am Stück herunterwachsen ), dann muss man jedoch alle 4-6 Wochen einen Reinigungsschnitt machen oder aber man setzt sie von vorne herein alle 8-10 Wochen hoch. Die Strähnen können sofort wiederverwendet werden. Die Kundin muss dafür die Haarverlängerung nicht herausnehmen!

Ultraschallmethode:

Ultraschall Methode ist im Prinzip wie die Anschweißmethode, jedoch viel Haarschonender.
Die Zange wird dabei nicht so heiß wie bei einem Wärmeconnector und kann somit das Haar nicht angreifen.
Ferner kann man hier, genauso wie bei der Microring- u. Eurolocksmethode, alles mit dem Haar machen ( sprich schwimmen gehen, Solarium, Sauna, Sonne ). Die Strähnen sitzen wesentlich fester, kaum Strähnenverlust.

SkinWefts Methode:

Dies ist eine neue Methode, die erst jetzt richtig aus den USA zu uns kam. Bei dieser Methode sind eine Art Tressen ( viele nebeneinander liegende Haare ) auf einen durchsichtigen Silikonband angelegt. Dieser Silikonstreifen wird dann einzeln oder als Sandwich ( zusammengeklappte Tresse ) an das Eigenhaar angebracht. Absolut Haarschonend, keinerlei Nachteile fürs Eigenhaar! Die Tressen - Streifen werden dann ganz nahe der Kopfhaut angebracht, so dass keinerlei Verbindungsstellen zu sehen sein können. Es sieht aus, als seien es die Eigenen! Die Silikonstreifen halten rund 6 Wochen, dann läst sich der Kleber langsam. Die Tressen können aber sofort wieder bestrichen und eingesetzt werden. Eignet sich aber überwiegend nur zur Haarverdichtung. Bei Haarverlängerung benötigt man mehr Tressen, die nicht gerade billig sind. Hierfür bitte extra Preise erfragen!

Bonding-Tape Methode:

Ähnlich wie bei der SkinWefts Methode, nur dass die Haare aneinander genäht sind auf der Tresse. Diese werden dann mit einem Tape ( doppelseitigen Klebeband für Haarverlängerungen ) befestigt. Vorteil: Die Haarverlängerung ist schnell angebracht und keine einzelnen Strähnen die rausfallen können. Nachteil: Hält rund 4 Wochen und muss dann neu befestigt werden. Wer sehr empfindlich ist, kann stärkeres Juckgefühl auf dem Kopf entwickeln.

Haarnetze

In der heutigen Zeit kommt es immer öfter vor, daß auch Frauen stark unter dem Problem " kahle Stellen " leiden. Bedingt durch Haarausfall, Chemotherapie, verstopfte Poren u. a.! Da man in der heutigen Zeit damit als " Aussenseiter " gilt, wurde das Haarnetz erfunden. Dieses wird oben am Deckhaar eingearbeitet, so daß man auch von oben bis in die Spitzen eine volle, schöne Mähne hat. Es ist für die Verdichtung sowie für Haarverlängerung vorgesehen. Man hat nicht viele Verbindungsstellen auf dem Kopf, daß auch so gut wie kein Eigenhaarverlust besteht.
Nachteil: Es sollte alle 4-6 Wochen neu festgemacht werden, damit es nicht zu weit vom eigenen Haar absteht.

 

Es werden natürlich nicht immer und überall alle Methoden angeboten.

Daher vorher immer erfragen oder mit der Stylistin besprechen!!!

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